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Zakynthos

 

GESCHICHTE

150 v. Chr. eroberten die Römer Zakynthos. Während der erstchristlichen Jahre erfassten die Piratenüberfälle, die im Ionischen Meer stattfanden auch die Insel Zakynthos. Nach mehreren Jahrhunderten Römischer Besetzung, gelang es der Insel letztendlich ihre Unabhängigkeit zu erlangen, indem diese Steuern an Rom zahlte.

Zakynthos blühte zu dieser Zeit kulturell auf, erlangte Ansehen in der Gegend und wurde zum Ziel zahlreicher Römischer Wissenschaftler und Gebildeter. Mit dem Fall des Römischen Reiches, übergab sich die Gegend der Habgier der Piraten. Die nächsten Jahrzehnte über, wurden die Inseln des Ionischen Meeres von den Vandalen, den Ounnen, Gothen und Koursaren ausgebeutet.

Als Konstantin der Große das Byzantinische Reich gründete, wurde Zakynthos zum Mitglied der Gegend Illirias. Unter der Führung Konstantinopels, war Zakynthos nun weniger anfällig, was die verschiedenen Überfälle betrief, und entfaltete sich kulturell sowie auch ökonomisch.

In dieser Zeit, soll auch das Christentum die Insel erreicht haben. Angeblich soll Maria Magdalene 34 n.Chr. die Insel auf ihrer Reise von Jerusalem nach Rom besucht haben und dort die Lehre des Christentums eingeführt haben.

466v.Chr. verfiel Zakynthos an zerstörerische Eroberer. Der afrikanische Vandale Gisarich umzingelte Zakynthos mit 60 Schiffen, überfiel die Insel und zerstörte die Stadt Zakynthos.

Während das Byzantinische Reich nach und nach an Glanz verlor, fiel die Armee der Koursaren auf der Suche nach Klöstern mit prunkvollen Schätzen in die Gegend ein. In der Zeitperiode zwischen 1147 und 1479 wurde die Insel von Lorden und Aristokraten regiert, die wahrscheinlich für die Übergabe der Insel an die Venezianer 1485 verantwortlich waren.

Nach dem Kritischen Krieg von 1669, begann der Fall Venedigs, da die Stadt allmählich ihre Kolonien verlor. 1797 wurde die Insel an die Franzosen übergeben.

1800 unterzeichneten Russland und die Türkei in Konstantinopel einen Vertrag demzufolge die Eptanisa(7 Inseln) zu einem unabhängigen Staat erklärt wurden. Dies bedeutete, dass die Inseln einen autonomen Teil des Russischen Reiches darstellen würden. Nach der negativen Erfahrung der Einwohner Zakynthos mit den Folgen des vorigen oligarchischen Regierungssystems der Adligen, revoltierten und hissen diese die Fahne der Zusammengehörigkeit in der Burg von Zakynthos in der Hoffnung die englischen Mächte zur Hilfe holen zu können. 9 Jahre politischer Instabilität folgten bis die Engländer schließlich der Insel zu ihrer Unabhängigkeit verhalfen.

Als der Griechische Unabhängigkeitskrieg ausgerufen wurde, nahmen die Zakynthier bereitwillig die Waffen in Hand und kämpften an der Seite der übrigen Griechen. 1864 erkannte England Griechenland als freien Staat an und verließ die Insel.

 


 

 

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