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Volos / Pelion

 

Geschichte

Die Burg von Volos, in dem heutigen Viertel Palea, wurde Mitte des 6. Jahrhunderts n.Chr. gebaut. Zur gleichen Zeit, erlebte die Nachbarstadt Demetrias, ein dicht bewohntes Schiffbauzentrum von Ruderschiffen, ihren Untergang. Demetrias wurde vom Dimitrios Poliorkitis, König von Mazedonien, durch die Vereinigung verschiedener kleinerer Städte gegründet. Neue Methoden der Schiffbau von Segelschiffen entwickelte sich an vielen Orten des Pagasitischen Golfes. Es dominierte wieder die Entwicklung kleinerer Kommunen im Pelion-Gebirge.

Ein kleiner Hafen südlich des "Castro" (Mauerstadt) war jedoch genug für den Vertrieb von Produkten der Thessalischen Ebene und des Pelion-Gebirges, aber auch die Kleine Festung, die gegen Piraten Schutz bat.

Als das "Castro" unter den spätbyzantinischen Feudalismus, der Katalanischen Herrschaft und schließlich der Osmanenherrschaft fiel, hörte die Festung auf eine Kriegsrolle zu spielen.
Im Jahre 1655 hat sie die venezianische Flotte zuletzt attackiert. Nach diesem Datum, entwickelte sich der Hafen, und als Warenhäuser rund herum gebaut wurden, wurde er zum wichtigen Handelsort. Östlich vom Hafen entwickelte sich allmählich ein Viertel bewohnt von Getreidehändlern Thessaliens.

Erst seit Mitte des 19. Jahrhunderts mit dem Erbauen der neuen Stadt von Volos begann der Untergang des Castro. Gegen Ende des Jahrhunderts wurden seine südlichen und nördlichen Mauern abgerissen und das Straßenlabyrinth der Altstadt wurde durch die moderne Straßenordnung ersetzt.

Nach 1830 haben Handwerker vom Berg Pelion zusammen mit anderen Einwohnern des neu entstandenen griechischen Staates und der griechischen "Diaspora" angefangen eine Stadt entlang der Küste am südöstlichen Teil der Altstadt zu bauen. Straßen mit Geschäften, Werkstätten und Häusern wurden parallel zum Meer gebaut und bald haben sich dort Konsulate europäischer Länder niedergelassen. Aufgrund ihrer geographischen Lage, nahe zur griechischer Grenze, gedieh die neue Stadt und ihr Hafen sehr schnell mit zunehmender Handels- und Industrietätigkeit. 1881 als Thessalien und Volos zu Griechenland annektiert wurden erfuhr die Stadt wieder eine Periode des Wohlstands.

Durch die Erweiterung des Hafens, mit dem Bau zusätzlicher Anlagen, als auch durch die Konstruktion der Eisenbahn wurde die Stadt wirtschaftlich stärker. Der wirtschaftlichen Entwicklung folgte eine zunehmende Bautätigkeit, einschließlich Denkmälern und Gebäuden im charakteristischen klassischen und modernen Stil dieser Periode. Bekannte Architekten verschönerten die Stadt mit grandiosen Kirchen, wie die des Hl. Nikolaus, der Metamorphosis und des Hl. Konstandinos. Nach diesen Kirchen wurden auch die entsprechenden Viertel benannt. Die Eisenbahn, die großen Lagerhäuser, die Werkstätten und die neu errichteten Fabriken verliehen der Stadt einen industriellen Charakter, der in mittel- und westeuropäischen Städten zu finden war.

Die Ausweitung der Neustadt verfolgte rasch und die lokale Industrie wurde führend in den Branchen der Metallindustrie, Textil-und Tabakindustrie. Die Flüchtlinge, die nach Volos eingeströmt sind trugen entscheidend zur weiteren wirtschaftlichen Entwicklung der Region bei.

Während des Zwischenkrieges hatte sich die Zementfabrik "OLYMPUS" östlich der Stadt niedergelassen und weitete sich fortschrittlich auf internationale Ebene aus.

Die Stadt wurde 1955 durch schwere Erdbeben fast völlig zerstört. Während des Wiederaufbaus und der Rekonstruktion verlor sie ihren vorherigen architektonischen Charakter. Die Entwicklung der Stadt zwischen den Kriegen ist eng mit der Errichtung der industriellen Zone, der Erweiterung des Hafens und durch den Tourismus verbunden. Aufgrund ihrer geographischen Lage ist Volos ein guter Ausgangspunkt für Ausflüge (Berg Pelion, Nördliche Sporaden und Euböa)

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