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Tilos

 

GESCHICHTE

 

Tilos war in neolitischer Zeit (8000-7000 v.Chr.) bewohnt, wie verschiedene Funde beweisen. Es besteht auch kein Zweifel, dass sich zuerst die Minoer aus Kreta und später die Mykener auf der Insel niederließen. Man fand auch pelasgische Mauern auf Tilos. Die wichtigste Periode in der Geschichte der Insel war jedoch die des 7. Jh. v. Chr., als Bewohner von Tilos zusammen mit Kolonisten aus dem rhodischen Lindos die Stadt Gela in Sizilien gründeten. Die Tyrannen Gelon und Ieron stammten aus Tilos. Die Insel erlebte in der klassischen Periode eine große Blüte und prägte eigene Münzen. Später verbündete sich mit Rhodos. In byzantinischer Zeit gehörte es zusammen mit Nisyros, Kos und Samos zum Thema von Samos. Die Ritter des Johanniterordens ließen sich hier nieder und bauten drei Festungen auf der Insel. Nach mehreren Angriffen eroberten die Türken 1522 die Insel und hatten sie bis 1912 in Besitz. 1948 wurde Tilos mit Griechenland vereinigt.

Die Burg: Auf der Hügelspitze von Megalo Chorio lag die Akropolis der antiken Stadt von Tilos, sowie die Tempel von Pythios Apollo und Pallas Athina. Auf den Grundmauern des letztgenannten antiken Tempels wurde die alte Taxiarchis-Kirche erbaut, von der noch einige Wandmalereien aus dem 16. Jh. erhalten sind. Abends, vor dem Sonnenuntergang, wäre die beste Zeit die Burg zu besuchen, denn von hier aus kann man einen herrlichen Sonnenuntergang genießen. Die Ritter des Johanniterordens haben diese Burg umgebaut.


 

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