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Sikinos
Die
Geschichte von Sikinos ist identisch mit der Geschichte der übrigen
Kykladen. Seit frühen Jahren blühte auf Sikinos der Anbau von
Weingärten und aus diesem Grund hieß sie früher Oinoi (Insel des
Weins).
Laut Mythologie floh der König Thoas von Limnos nach Sikinos, welche
damals Oinoi geheißen hat, und nachdem er die Nymphe Neis geheiratet
hatte, kam ihr Sohn, Sikinos, zur Welt. Nach ihm wurde die Insel
benannt.
Chora, die Hauptstadt der Insel, ist einer der schönsten Orte in den
Kykladen. Die Insel war eine Kolonie der Athener, der Makedonier,
der Ptolemäer aus Ägypten und schließlich der Römer. Die letzten
benutzten Sikinos als Verbannungsort. Die Insel wurde von den
Venezianern und von Barbarossa erobert. 1774 war ein tragisches Jahr
für Sikinos, denn die Insel erlebte den größten Piratenangriff in
ihrer Geschichte. In venezianischer Zeit gehörte Sikinos zum
Herzogtum von Naxos. 1537 wurde die Insel von den Türken erobert.
1821 wurde sie befreit und mit Griechenland vereinigt.
Das Kloster Zoodochos Pigi oder Chrissopigi liegt westlich von Chora
auf einem hohen Felsen. Man hat um das Kloster herum eine
Festungsmauer gebaut. Hier flohen die Einwohner der Insel, um sich
vor den Piraten zu verstecken. In der Mitte des Klosters befindet
sich die wunderschöne Kirche von Zoodochos Pigi ( Quelle des Lebens).
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