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Sifnos
Sifnos ist ein einzigartiger Ferienort am Mittelmeer, ist eine der 6 kykladischen Inseln der Westkykladen und befindet sich zwischen Serifos und Milos. Die Insel ist für die Architektonik ihrer schneeweißen Häuser bekannt, die perfekt in das natürliche Landschaftsbild mit den unzähligen Kirchen, den Klöstern, den hübschen Stränden und dem gepflegten kulturellen Erbe passen.
Die Insel gehört der Gegend von Milos an und zählt 2.100 Einwohner, die sich hauptsächlich mit der Landwirtschaft, Viehzucht, Fischerei, Seefahrt und dem Tourismus beschäftigen. Die Töpferkunst gehört ebenfalls zu den wichtigen Beschäftigungen der Einwohner Sifnos
In der Antike war Sifnos eine der reichsten Inseln, da sie Gold- und Silbervorkommen besaß. Ein Fakt der sowohl einen Segen als auch eine Quelle vieler Probleme für die Inselbewohner bedeutete. Die Einwohner bauten die öffentlichen Gebäude der Insel, indem sie von dem berühmten Marmor der Insel Paros Gebrauch machten. Außerdem brachten sie der Wahrsagerstätte in Delphi die reichsten Gaben und Widmungen. 
Den Archäologen zufolge war in der Gegend Platy Gialo, bei Akrotiraki, eine der ersten Siedlungen der Kykladischen Epoche angelegt.
Nach dem Fall Konstantinopels wurde Sifnos an das Doukat von Naxos, Marko Sanoudo und der Familie der Goyadiner abgegeben. 1307 eroberten die Katalaner die Insel. 1456 heiratete die Erbin dieser Familie jemanden aus der Familie der Gozadiner und vereinte somit die beiden aristokratischen Familien der Insel. Den Gozadinern gelang es Sifnos zu halten, und zwar in einer Zeit in der alle Inseln den Türken unterworfen waren, da sie Unterworfenensteuern zahlen mussten.1607 wurde Sifnos schließlich an die Türken abgegeben.
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