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Santorini

Der Tradition nach ist auf der Insel jeweils eine Kirche pro Familie vorhanden. Der Name jeder Kirche ist jeweils der Name eines Heiligen, der den Beschützer der Familie darstellt. Am Namenstag des Heiligen, organisiert die Familie ein Fest und bietet kostenloses Essen und Wein für jeden an, der auf dem Fest eintrifft.
Es handelt sich um eine unfruchtbare Insel mit nur wenigen Quellen. Die Einwohner Santorinis sammeln während des Winters in Brunnen das Regenwasser für ihren alltäglichen Gebrauch. Jedes Haus verfügt auch über einen eigenen Brunnen. Um das Wasser von Bakterien zu reinigen, verwendeten die Menschen eine besondere Wurmart, die die Viren aus dem Wasser saugte. Heutzutage werden chemische Mittel zur Wassersäuberung gebraucht. Darüber hinaus deckt die Insel ihren Wasserbedarf, insbesondere während der Sommermonate, durch Wasser, das auf speziellen Tankschiffen transportiert wird.
Wenige Jahre zuvor war Santorini eine eher arme Insel. Die ständigen Erdbeben wirkten vernichtend auf die Ökonomie der Insel. Sogar die Nahrungsmittelversorgung stellte ein Problem für die Einwohner dar. Das bekannteste Produkt, das auf der Insel gepflanzt wurde, ist die berühmte, kleine Tomate Santorinis. Da früher die meisten Einwohner kein Geld hatten um Fleisch zu kaufen, gebrauchten sie die Tomaten anstelle von Fleisch um Frikadellen zu kneten.
All dies änderte sich selbstverständlich als die ersten Touristen auf der Insel eintrafen.
Oia ist eine hübsche, traditionelle Stadt an der Nordwestseite Santorinis. Das Nautische Museum Thiras befindet sich in einer alten Villa, die kürzlich restauriert wurde.
Das Archäologische Museum in Fira (Chora) befindet sich genau an der Grenze der Katholischen mit der Orthodoxen Siedlung. Im Museum können sie sich Funde ansehen, die auf die lange Geschichte der Insel verweisen. Solche sind z.B. Vasen und Statuen der Erstkykladischen Periode (2500-2000 v.Chr.).
Akrotiri befindet sich im Süden Santorinis und ist bei Touristen aufgrund der Ausgrabungen, die in der Nähe des Dorfes statt gefunden haben, und bei denen eine ganze minoische Stadt mit zwei- und dreistöckigen Häusern mit wichtigen Wandmalereien entdeckt wurde, äußerst beliebt.
Das Kloster des Propheten Ilias ist auf der Spitze des einziges Berges, der auf der Insel vorhanden ist, angelegt. Es wurde am Anfang des 18. Jhts gegründet. Es handelt sich um einen wunderhübschen Ort, der einen Panoramaausblick bietet.
In der Episkope von Gonia können sie dem einzigen auf der Insel erhaltenen byzantinischen Denkmal einen Besuch abstatten. Südlich von Gonia befindet sich die herrliche byzantinische Kirche der Koimisis Theotokou, die besondere Wandmalereien enthält, die ca. 1100 n.Chr. entstanden sind.
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