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Samos

Die Inseln des östlichen Mittelmeeres befinden sich an der Ostgrenze Griechenlands mit der Türkei. Alle Inseln dieser Gegend weisen viele ähnliche geschichtliche Merkmale auf. Es verbindet sie unter anderem der Fakt, dass sie alle zuerst von den Ionen besiedelt wurden. 
Die geografische Lage der Insel Samos spielte eine wichtige Rolle in deren Entwicklung. Samos befindet sich im östlichen Mittelmeerteil, in unmittelbarer Nähe der kleinasiatischen Küsten, im Herz Ioniens, beinahe im Zentrum, das Griechenland mit dem Osten, dem Schwarzen Meer, Ägypten und dem Osten des Mittelmeeres verbindet. Der Name Samos kommt wahrscheinlich aus dem Phinikischen und bedeutet Stravon nach `` hoch liegender Ort in der Nähe einer Küste´´. Im Laufe der Jahrhunderte erhielt die Insel weitere Namen, wie z.B. Anthemis, Dryousa, Kyparissia, Imvrasia, Parthenia usw.
Samos erfuhr den Höhepunkt ihrer Blüte im 6. Jht v.Chr. zur Zeit des Polykratis, der die Lydier besiegte, von der Insel verjagte und schließlich große Bauprojekte auf ihr ausführte. Die bedeutendsten dieser Bauten, die es sich lohnt anzuschauen, sind: Die Mauern des Polykratis, die Grotte Evpalinio, das Heraio. Die Mauern des Polikratis sind 6.430 Meter lang. Die erhaltenen Teile beeindrucken auch heute noch jeden Besucher. 
Vathy, der Hafen der Hauptstadt der Insel, mit seinen zahlreichen Stegen gehört auch zu den Attraktionen der Insel. Herodot berichtet, das der Heratempel (Heraio) zu den größten Tempeln gehört und sich 5 km westlich der Stadt befindet. Ein 4 Meter breiter gepflasterter Platz wird von 2000 Statuen und anderen Kunstwerken umgeben und verband einst die Stadt mit dem Heiligtum dieser Göttin. Er war 108,73 Meter lang, 54,8 Meter breit und 25 Meter hoch.
In der Antike wurden auf Samos auch andere Götter verehrt. Überschattet wurden sie jedoch stets von Großartigkeit des Heraio. Die Bewohner der Insel verehrten Poseidon, Dionysos, Athene, Apollon und Aphrodite.
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