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Piraeus
Im
Altertum hieß der Ort Kantharos. Im Mittelalter war
auch unter dem Namen Porto Leone bekannt, aufgrund des
gigantischen Steinlöwen, der den Hafeneingang bewacht hatte. Piräus
ist der Haupthafen Athens, der größte Hafen Griechenlands und eines
der größten Seeverkehrsknotenpunkte im Mittelmeer. Heutzutage
konzentriert sich das tägliche Leben von Piräus auf seine drei
Hafenbecken ab: den Haupthafen, den Hafen von Zea und Mikrolimano
(kleiner Hafen).
Themistokles
erkannte als erster die Wichtigkeit von Piräus für die Stadt Athen
und verwandelte ihn zum Haupthafen von Athen, anstatt dem Hafen des
Faliro-Golfes, den die Athener bis zum 5. Jh. v. Chr. benutzt
hatten. Themistokles baute von 493 bis 479 v. Chr. die Mauer von
Piräus. Später vervollständigte Perikles sein Werk und baute die
„Lange Mauer“ dazu, die von beiden Seiten der Straße, von Piräus bis
nach Athen, Schutz bot.
Am Hafen von Zea
sind heutzutage die schönsten und luxuriösesten Yachten und
Segelboote Griechenlands zu sehen. Entlang der Küstenlinie gibt es
eine Vielzahl Restaurants, Tavernen, Bars und Geschäfte, die alle
Bedürfnisse der Yachtfreunde befriedigen. Ab diesem Hafen fahren die
„Flying Dolphins“ ab, die den Schiffsverkehr mit den Inseln des
Saronikos-Golfes halten.
Mikrolimano
(kleiner Hafen) heißt der Hafen, der einst von der Gottheit
Mounichia Artemis geschützt wurde. Heutzutage ist ein beliebter
Touristenort. Es ist ein wunderschöner kleiner Hafen mit unzähligen
Fischerbooten, Barken und einigen schönen
Yachten. Mikrolimano verfügt über sehr berühmte Fischtavernen, wo
man frischen Fisch kosten kann.
Kastella, am
Hügel erbaut, bekannt auch unter dem Namen Prophitis Ilias, ist die
modernste Nachbarschaft von Piräus. Die engen Gassen dieses Ortes
mit den malerischen Häusern machen es zu einem beliebten Ort. Die
Aussicht auf den Haupthafen, Zea und Mikrolimano ist von hier aus
einmalig.
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