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Paros
Der Mythologie zufolge war der erste Einsiedler der Insel der Kriete Alkaios, der die erste Stadt an der Stelle errichtete, wo sich heute Paroikia befindet. Die Kriten wurden sich schon bald darüber bewusst, dass die Insel Paros über sichere Häfen verfügte und eine strategisch vorteilhafte Position im Zentrum der Kykladen einnahm. Der Schutz der Häfen und die Existenz fruchtbarer Täler waren die Gründe dafür, dass die Kriten Minoas die Insel als Seestation für ihre bedeutende Seemacht gebrauchten
Als die Ionen um ca. 1100 v.Chr. die Insel erreichten, befand sich Paros noch unter Kritischer Obhut. Nach anfänglichen Niederlagen, gelang es den Ionen dennoch die Insel zu erobern und die Kritischen Kulturerrungenschaften zu vernichten. Trotzdem zeigten archäologische Ausgrabungen, dass Paros während der Minoischen Periode eine große Blüte erreichte
Etwas später, rund um 1000 v.Chr. erreichten die Arkaden unter der Führung Paros die Insel. Von ihm erhielt diese schließlich auch ihren Namen. Die Arkaden kooperierten mit den Ionen und schufen eine intelligente Strategie, die zur Entwicklung der Landwirtschaft auf der Insel führte und die Ausbreitung der Kultur bis zur Nachbarinsel Antiparos, die damals Oliaros hieß, begünstigte.
Als die Entwicklung des Handels zwischen den Bewohnern von Paros und den Phinikiern voran schritt, entwickelte sich Paros zu einer großen Seemacht, die bereits im 8.Jht die Meereswege im Mittelmeer, im Norden aber auch an der Thrakischen Küste entlang, kontrollierte. Die Insel begann Kolonien zu erwerben und 708 v.Chr. besetzte ein Teil der Parier die Insel Thasos, die reich an verschiedenen Metallvorkommen war. Im 6.Jht v.Chr. nahm die Nachbarinsel Naxos der Insel Paros die zentrale Vormachtstellung im Mittelmeer ab. 
Während einer Zeitperiode zu der es auf der Insel Paros ununterbrochen zu Konflikten und Reibungen zwischen Demokraten und Oligarchen kam, war es offensichtlich, dass es zu einem Krieg zwischen den beiden konkurrierenden Inseln kommen würde, der auch viele Jahre lang andauerte.
Während der Persischen Kriege, kämpfte ein Teil der Parischen Kriegsmacht auf Seiten der Perser und wurde besiegt. Die Niederlage der Perser führte zum Ablegen einer Athener Flotte unter der Führung des Themistokles, der die Parier dazu zwang sich zu ergeben. Damit wurde die Insel zwangsweise zum Mitstreiter Athens. 338 v.Chr. verfiel Paros an die Vorherrschaft der Makedonier und gehörte nach dem Tode Alexanders des Großen noch viele Jahre den Ptolemäern.
Zwischen 1207 und 1389 unter Marko Sanoudo, gelangte die Insel in die Hände der Venezianer und gehörte dem Herzogtum Naxos an. Zu dieser Zeit wurde auch die Kirche Ekatontapyliani errichtet. In den folgenden Jahren herrschten die Franken und Türken über die Insel. Unter letzterer Besetzung gelang es Paros den belastenden Steuern durch die Türken zu entgehen und stattdessen weniger Steuern zu zahlen. Die Insel litt wesentlich unter den Kriegen zwischen Türken und Venezianern (1644-1669 und 1684-1699) und Piratenüberfällen. Im 17.Jht galt Naousa als eines der größten Piratenzentren der Zeit. Während des Russisch-Türkischen Krieges 1770-77 verfiel Paros an die Russen, die die Insel als Seestation für ihre Flotte benützten. Nach der Revolution von 1821 wurde Paros befreit und in den Neuen Griechischen Staat eingegliedert.
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