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625 v.Chr wurde in Mithymna der Musiker und Dichter Arion geboren. In dieser Periode erlebte die Stadt eine große finanzielle Blüte und eine außerordentliche kulturelle Aktivität.
Im 4. Jht v.Chr stachen der Historiker Ermeias und der Astrologe Matriketas hervor. Im Verlaufe des 3. Jahrhunderts v.Chr schrieb Myrsilos aus Mithymna sein Werk ``Lesviakon´´. Andere wichtige Literaten der Antike waren Theolytos, Mithymnaios, der über die Geschichte der Bewohner der Insel Lesvos schrieb und Herakleitos der Mithymnäer, der das Werk ``Laerta´´ und die Geschichte Makedoniens verfasste.
Zwischen den modernen Schriftstellern und Dichtern machte sich der Poet und Schriftsteller Kleanthis Michailidis, Sohn des Argyris Eytaliotis einen Namen. Ebenso der Bahn brechende Poet Kamitsos, die Schriftsteller Nasos Theofilou und Faidon Theofilou, der Dichter und Literat Konstantelis und der Schriftsteller Tsalikis.
In der Burg Mytilinis werden oftmals Konzerte abgehalten, Theateraufführungen antiker Dramen und moderne Theaterstücke aufgeführt und auch sonstige öffentliche Veranstaltungen ( Versammlungen, Reden usw) organisiert.

Im Museum Moderner Kunst werden Werke griechischer und ausländischer Künstler ausgestellt. Jeden Sommer werden zahlreiche Ausstellungen erfolgreich verwirklicht .
Die riesigen Gebäudeanlagen der Olivenindustrie und der Seifenverarbeitung erscheinen heutzutage vielleicht pompös und protzig, rufen jedoch bei den hiesigen Anwohnern und auch manchen Besuchern starke Emotionen hervor.
Die Industrialisierung des 19. Jhts spiegelt sich in diesen Betonbauten mit ihrer einzigartigen Industriearchitektonik wieder.
Die Bewohner der Insel beschäftigen sich mit der Landwirtschaft und produzieren ihr eigenes Öl, welches auch das einzige Exportgut der Insel darstellt. Viele dieser alten Industriegebäude wurden kürzlich renoviert und werden heutzutage zu anderen zwecken genützt.

Perama ist ein wunderhübscher Ort der die besten Klimaverhältnisse mit dem sauberen Meer und der traditionell Gastfreundschaftlichen Umgebung mit ihren Tavernen, Restaurants, Cafes verbindet.
Natürlich gibt es auch allerhand öffentliche Institutionen, wie z.B Zoll, Hafenwacht, Postamt, Banken und Gemeindebüros.

Was die hiesigen Güter der Insel betrifft, dürfen Sie es auf keinen Fall versäumen, das Olivenöl bester Qualität, das auf der Insel produziert wird, den Ölkäse, die berühmt berüchtigten Kalloni-Sardellen, den Wein, den bekannten Trockengrieß ``chalva´´ und selbst verständlich den weltberühmten Ouzo zu probieren.
Von der Antike bis heutzutage haben die Menschen versucht Getränke auf Alkoholbasis herzustellen. Dazu gebrauchten sie aromatische Pflanzen, Früchte, Wurzeln, Blumen und Samen um anfänglich durch das Ausquetschen des Fruchtsaftes und später durch dessen Produkte, ihr Ziel zu erreichen, nämlich die Wohltat, Entspanntheit und Verwirrung zu verspüren, die diese Getränke zweifelsfrei hervorrufen.
Die bekannten Meister vom sog. ``Pontos´´ und aus Armenien, die die hübsch verzierten Tropfgefäße kreierten, bestätigen den Bedarf an tiefem Wissen über den Abtropfprozess während des Byzantinischen Reiches.
All dies in Verbindung mit dem geheiligten Erdboden Kleinasiens und Trakiens, wo Trauben und Feigen produziert wurden, der Kultivierung von ``Glykanissos´´ in Lesvos und Limnos, der Produktion von Kaugummi in Chios, waren die nötigen Zutaten für die Zubereitung des Alkoholgetränkes ``Raki´´.
Rakitsides wurden diejenigen professionellen Meister genannt, die die Getränke herstellten, indem sie den Alkohol als Basis verwendeten und dem ``Glykanissos´´, aromatische Heilpflanzen oder Kaugummi hinzufügten. Während des Osmanischen Reiches genossen die besten dieser Meister spezielle Vorteile und Rechte.
Das Endprodukt wurde letztendlich Ouzo genannt, obwohl das Getränk noch immer in vielen Gegenden Griechenlands Raki heißt. Der Name Ouzo kommt von dem Satz uso Massalia, der ein Wahrenzeichen darstellte und beste Qualität garantierte.
Heutzutage leben wir in einer Epoche der großen Produktion und der harten Konkurrenz, was nach sich zieht, dass die Qualität der produzierten Getränke nicht immer im Vordergrund steht.
Aus diesem Grund wird große Achtung auf den Abtropfprozess gegeben. Wenn dieser Prozess mit den alten, traditionellen Methoden abläuft, so werden die feinsten Zutaten gebraucht und das Ergebnis ist äußerst beeindruckend und sehr schmackhaft.
Der Ablauf der Abtropfung geschieht mittels spezieller Abtropfgeräte. Die Basis ist der Alkohol, das heißt 100% reiner Äthylalkohol aus Rosinen. In diese Flüssigkeit werden anschließend Heilpflanzen und ``Glykanissos´´ gegeben. Die Masse wird in spezielle Kessel gefüllt und wird mehrere Male dem Abtropfungsprozess unterzogen. Dieser Prozess wird abwechselnd unter Hitze und Kälte durchgeführt. Danach wird die Masse in riesige rostfreie Behälter gegeben um dort allmählich den Reifungsprozess zu durchlaufen. Später wird reines Mineralwasser dazugemischt. Ergebnis dieser traditionellen Methode ist ein 100%iges Abtropfen.
Ouzo, dieses hervorragende Getränk, wird am besten mit kleinen Speisehäppchen begleitet.
Außer dem Ouzo können sie auf Lesvos auch traditionelle Kunstwerke, Keramiken, Holzfiguren, Stoffe und Stickarbeiten einkaufen. In den letzten Jahren sind die Süßigkeiten und Lebensmittel besonders gefragt, die von dem Landwirtschaftlichen Verband der Frauen Lesvos hergestellt werden.
In der Hauptstadt der Insel, Mytilini, werden sie von dem hübschen Einkaufszentrum, den alten traditionellen Bauten bayrischen, französischen und neuklassischen Stils, dem Archäologischen Museum der Stadt, der wunderhübschen Kirche des Hagios Therapondos, dem Museum Theofilou, der Burg Mytilinis und vielem mehr, beeindruckt sein.
Versäumen sie es auf keinen Fall die Dörfer Papfila, Taxiarches, Agiaso mit der hübschen Kirche und der Wunder bringenden Ikone der Panagia, das küstennahen Dorf Plomari, Kaloni, Sykaminia, Petra, das reizende Molyvo, Antissa, Sigri, den Steinernen Wald und Ereso zu besichtigen.
Lesvos wird sie in jeder Weise beeindrucken!
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