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Lamia

 

Kultur

Lamia (215 km von Athen entfernt), die Hauptstadt der Präfektur mit bedeutendem Handel, liegt an der pinienbestandenen Südwestseite des Berges Othris nahe beim Fluss Sperchios.

Das Technologische Ausbildungsinstitut von Lamia (T.E.I.) ist die einzige Berufsfachschule Mittelgriechenlands, gegründet im September 1994.

Das Archäologische Museum von Lamia ist in einem renovierten zweistöckigen Gebäude auf dem Gipfel des nördlichen Hügels von Lamia untergebracht. Dieses Gebäude wurde 1830 während der Herrschaft vom König Otto gebaut. Es diente als Kaserne im Zweiten Weltkrieg. 1973 hat das Verteidigungsministerium das Gebäude und die Burg dem Kultusministerium überlassen.
1984 hat die Gemeinde von Lamia die Restaurationsarbeiten des Gebäudes übernommen. Seit 1991 sind die Büros der Aufsichtsbehörde für prähistorische und klassische Antiquitäten im Erdgeschoss untergebracht. Die Eröffnung des Museums erfolgte im September 1994.

Der historische "Thermopylen - Pass" liegt 18 km südöstlich von Lamia. Die Statue von Leonidas und das Grabmal der 300 Gefallenen erinnern an die heroische Schlacht von 480 v. Chr. zwischen Griechen und Persern. Nicht weit entfernt davon sprudeln die aus dem Altertum bekannte Quellen der Thermopylen hervor. In einer Distanz von 3 km liegt die Brücke von Alamana.

Kamena Vourla, weiter nördlich, ist ein vielbesuchter Badeort, bekannt für seine Heilquellen und sein trockenes gesundes Klima. Die Badeorte Agios Konstantinos, Akritsa, als Überfahrtspunkt für Ädipsos auf Euböa, wie auch die schönen Strände von Asproneri, Agios Serafim, und Agios Nikolaos, bieten ruhigen Aufenthalt und begeistern alle, die gern baden und frischen Fisch essen.

Über wundervolle Sandstrände verfügt auch Livanates mit seiner alten Kirche von Agios Theodoros. Bevor man nach Atalanti abbiegt, lohnt es sich anzuhalten in: Skala, Malessina mit seinem windgeschützten Badeort Theologos und in Martino mit seinem bekannten Weichkäse (Mizithra).

Talantonissi ist eine kleine malerische Insel gegenüber Skala.

Die nächste Station ist Atalanti, kommerzielles und landwirtschaftliches Zentrum der Region. Die Katakomben des Heiligen Athanassios im Herzen der Stadt sind von besonderem Interesse. Westlich von Atalanti kann man Elatia und Tithorea besuchen, Gegenden mit viel Grün und von archäologischem Interesse, wie auch Amfiklia, das Ausgangspunkt für die Wintersportanlagen des Parnass ist.

Wichtig zu erwähnen wäre noch das westlich von Lamia gelegene Ipati, eine der wichtigsten historischen Städte Griechenlands. Sie ist an den Abhängen des Berges Iti gebaut, an der Stelle des gleichnamigen Waldes mit den Platanen, Zypressen und Eichen. Der Ort bietet auch einen Panoramablick auf das Meer. Ipati spielte eine bedeutende Rolle in allen Epochen der griechischen Geschichte.

Während Ihres Aufenthalts sollten Sie auch die hausgemachten Teigwaren (Chilopittes) und das griechische Gebäck Kourabiedes probieren.
 


 

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