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kythnos

Der Sage zufolge, siedelten sich die Dryopen, die aus Evoia kamen, im 12. oder 11. Jahrhundert v . Chr . auf der Insel Kithnos an .
Ausgrabungen brachten einen Ort zum Vorschein, der der frühen Neolithischen oder besser Mesolithischen Periode zugeordnet wird. Dieser wird als älteste kykladische Siedlung, die jemals gefunden wurde angesehen. Viel später erreichten die Ionen die Insel und gründeten die antike Stadt Kythnos. Die Insel beteiligte sich an der Seeschlacht von Salamina mit zwei Schiffen. Dieser Beteiligung zu Ehren wurden die Einwohner der Insel auf der Basis eines goldenen Dreiständers in Delphi erwähnt.
Die ersten Einwohner der Insel waren die Karen, die wenig später die Insel an die Kriten abgeben mussten. Danach verfiel die Insel in die Hände der Dryopen, die der Insel den Namen Kithnos gaben. Die Dryopen interessierten sich jedoch mehr für die fruchtbaren Täler Zyperns und verließen schon bald Kithnos, woraufhin die Insel in die Hände der Ionen geriet. Im nördlichen Teil der Insel befinden sich Trümmer und Burgen aus dieser Zeit. 
Rund um 200 v.Chr wurde die Insel mehrmals von Römern überfallen, denen es jedoch nicht gelang die Insel einzunehmen. Die Hauptstadt zählte damals mehr als 12000 Einwohner, die im nordwestlichen Teil der Hauptstadt versammelt waren. Zur Zeit des Dioklitianos, als das Römische Reich zwei geteilt wurde, wurde Kithnos Mitglied des Achaischen Bundes und später, während der Byzantinischen Epoche in das ``thema´´ des Mittelmeers eingegliedert.
Die Franken unter Marko Sanoudo gelangten 1207 nach Kithnos. Die Venezianische Herrschaft dauerte bis 1617 an, als die Türken den letzten Feudarchen, Angelo Gatsartino vertrieben und somit die Insel an das Osmanische Reich Überging.
Später wurde die Hauptstadt dorthin verlegt, wo heute der Ort Kefalokastro liegt. Wiedererbaut wurde sie zur Zeit Christus und zerstört durch Schändungen um wenig später erneut aufgebaut und durch Piraten im 13. Jht zerst ö rt zu werden .
Kithnos zahlte direkte Steuern an den Sultan und genoss religiöse Freiheit während der türkischen Herrschaft. Die Insel litt jedoch leider unter Piratenüberfällen und vernichtenden Epidemien. Eine derartige Epidemie kostete 1823 die meisten Inselbewohner das Leben. Während der Zeit kurz vor der Revolution von 1821 erfuhr Kithnos eine geistige Blüte. Dies hatte vor allem die Gründung eines höheren Bildungsinstituts im Kloster der Panagia Nikous, in der Nähe des Zentrums der Insel (Chora) zur Folge.
Die Höhle Katafyki, in der Nähe von Druopida, gehört zu den größten unerforschten Höhlen Griechenlands, die während des 2. Weltkrieges als Unterschlupf f ü r die Bewohner der Insel diente . Heutzutage versammeln sich die Gläubigen in der Höhle um dort die Auferstehung Jesu Chisti zu feiern.
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