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kefalonia
The unbroken contact maintained by the Kefalonians with West, the trade, the exchange of cultural goods, and the study of well-to-do young students at Western schools all contributed to the cultivation of a western-style liberal thought, and provided an impetus to civilization.

Die Einwohner Kefallonias haben über die Jahre ihre engen Beziehungen zum Westen aufrechterhalten. Dies zeigt sich unter anderem im Handel, im kulturellen Austausch und auch an der Vielzahl von Schülern an westlichen Schulen. All dies hat über die Jahre dazu beigetragen, dass sich eine Art westliches, freies Denken entwickelte, welches der kulturellen Entwicklung einen Schub gab.
Somit erfuhr Kefallonia eine einzigartige Blüte, während das Festland Griechenlands unter der Türkischen Besetzung litt.
Durch die Existenz von Kalkstein auf der Insel entstanden karstische Gesteine. Über die Jahrhunderte wurden die Kalksteinfelsen durch die Untergrundströmungen, die auf und unter der Erdoberfläche Durchgänge und Rinnen verursachten, zersetzt. Wegen der ständigen Erdbeben sind die meisten Höhlen ohne Grund geblieben.
In Akroguali, der Hauptstadt der Insel, können sie ein seltenes geologisches Phänomen bewundern. Dabei handelt es sich um die schon seit Jahrhunderten bekannten Katavothres, die Gegenstand wissenschaftlicher Nachforschungen darstellen. Die Gewässer des Meeres fließen in Rinnen der Erdoberfläche und vermitteln somit den Eindruck, dass sie verschwinden, dass sie ``vom Erdboden verschluckt´´ werden. Es gibt viele Theorien über dieses Phänomen, welches letztendlich ein unentschlüsseltes Geheimnis verbleibt. (In Wirklichkeit kommt ein großer Teil des Meereswassers im Dorf Karavomylos zum Vorschein.)
In der Nähe von Karavomylos befindet sich die beeindruckende Höhle Melissanis. Die Flusshöhle war den Einwohnern schon in der Antike bekannt. Die antiken Griechen waren in der Höhle mithilfe eines Strickes empor geklettert. Der Sage nach, war vor Tausenden von Jahren kein Wasser in der Höhle vorhanden und die einzige Möglichkeit diese von der Erdoberfläche aus zu durchqueren war ein unterirdischer Durchgang. Bienenschwärme lebten in der Höhle. Riesige Bienenwaben in Stalaktitenform tropften Honig. Somit lässt sich möglicherweise auch der Name der Höhle ``Melissani´´ (melissa= Honig) erklären.
Nach vielen Erdbeben sind Risse im Felsgestein entstanden, so dass der frühere Durchgang nicht mehr existiert. ( Ein Teil der Höhlendecke hat nachgegeben, so dass die Sonnenstrahlen in die Höhle hinein gelangen können und in Verbindung mit dem Wasser die Höhle in faszinierende Farben hüllen.)
DIE HÖHLE:
Die grundlose Höhle befindet sich im nordöstlichen Teil Kefallonias. 500 Meter vom Dorf Karavomylos entfernt und ca. 30 Meter über dem Meeresspiegel. Die längste Stelle der Höhle beträgt 163 Meter, in der Breite 25 Meter in Höhe des Tunnels und etwas breiter im nördlichen Teil.
Geht man den Tunnel, der 1963 geöffnet wurde entlang, sieht man das beeindruckendste Bild: Ein Teil der Decke der Höhle hat nachgegeben und eine 50 Meter lange und 30 Meter breite Öffnung geschaffen.
Diese Öffnung ist von dichten Büschen und Bäumen umgeben. Die Öffnung ist 16 Meter von der Wasseroberfläche des Flusses entfernt. Das Bild, das im Laufe des Tages durch die Sonnenstrahlen entsteht (insbesondere zwischen 10.30 morgens und 13.00 mittags) verändert die Farbe des Gewässers des Flusses.
Eine weitere Folge dieses Lichtspieles ist, dass sich verschiedene Farben an den Höhlenwänden spiegeln.
Kleine Boote erwarten die Besucher um sie auf eine kleine Flussrundfahrt einzuladen. Die Bootsmänner fahren die Besucher mit Humor herum und vergleichen die Formen der Stalaktiten und Stalagmiten mit verschiedenen Tieren. Das Wasser des Flusses ist ein Gemisch aus trinkbarem und Meereswasser. Das Verhältnis trinkbaren Wassers und Meereswassers ist 5:1.
Die Härte des Wassers beträgt 77.1 Grad und enthält 5,3 Chlor. Wenn die äußere Temperatur 23 Grad Celsius beträgt, dann zählt die Temperatur des Wassers 14 Grad. Nach der Dürre von 1992, war das Wasser des Flusses mit dem Meereswasser vergleichbar. Wegen seiner Zusammensetzung ist das Wasser in keiner Weise brauchbar. In dieser Umgebung leben auch keine Fische, nur bestimmte Aalarten, die durch untergründige Meerestunnel in die Höhle gelangen. Im Wasser gibt es keine Spuren von Mikroorganismen.
Die Fledermäuse und die Tauben haben sich schon Jahrtausende lang in den Ritzen der Höhlendecke Nester gebaut und auf diese Weise dafür gesorgt, dass eine Kotschicht entstanden ist.
Funde der Höhle aus verschiedenen Epochen des Nachklassischen (3.Jht v.Chr) und Prähellenischen (4.Jht v.Chr) Zeitalters werden im Archäologischen Museum in Argostoli ausgestellt. Es gibt keine Funde aus anderen Epochen. Dies lässt sich dadurch erklären, dass es äußerst schwierig war dorthin zu reisen um den Gott Pan und die Nymphen (insbesondere die Nymphe Melissani) anzubeten.
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