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Kea (Tsia) liegt sehr nah zu der Großstadt Athen und bietet entspannende Ferien und wundervolle Strände. Das Bild, welches dem Besucher von der Insel bleibt enthält unter anderem die Weinreben, die Gärten mit all den von Früchten beladenen Bäumen, die Berge und die idyllischen Häfen. Häuser mit einem oder mehreren Stockwerken, mit Ziegelsteindächern, Backstein gepflasterte Gassen, kleinen Kirchen, Windmühlen und Klöster (das wichtigste Kloster ist das, der Panagia der Kastriani).

Kea oder auch Tsia ist 121 qkm groß und hat eine Küstenlänge von 86 km vorzuweisen. Die Insel kann von Athen aus leicht erreicht werden und ist ideal für all diejenigen, die nach einem wirklich entspannenden Urlaub streben. Die Insel bietet saubere und ruhige Strände in Pisses, Korissia, Koundouro, Otsia und in Polis. In diesen Orten kann der Besucher die köstlichen, frischen Fische in den traditionellen kleinen Tavernen probieren.
Der Dichter Vakchilidis wurde in Ioulida geboren (500 v.Chr.). Er war der lyrische Dichter, der den Frieden, die Liebe und das Leben pries. Der hervorragende Sophist Prodikos wurde in Athen zu einem großen Lehrer (unter seinen Schülern waren Sokrates, Euripid, Isokrat, Thoukidid, Ksenofon u.a.)
In Kea hatten viele bekannte Persönlichkeiten der Zeit ihre Karriere begonnen, so z. B. der Politiker Thiramenis, der bekannte Arzt Erasistratos, der Gesetzemacher Aristidis u.a.
In der Gegend Kalamos wurde das Gestein Miltos hervor gebracht. Dieses wurde zu therapeutischen Zwecken gebraucht, beim Schreiben und in der Malerei verwendet und außerdem nach Athen exportiert.

Der Stil der Insel erinnert weitgehend an die Kykladen mit einigen Differenzierungen im Stil der Häuser, wo anstelle der weiß gestrichen kykladischen Hausdächer Ziegelsteindächer vorhanden sind. Es gibt über 200 Kirchen, von denen manche wie die Hagia Anna, die Episkopiekirche und der Hagios Panteleimonas Byzantinische Denkmäler sind. Im Zentrum der Insel kann der Besucher sich das Archäologische Museum ansehen. Sehr nah am Museum befindet sich das bekannteste Denkmal der Insel, der Leontas Keas oder Liontas, wie er von den dort ansässigen genannt wird, ist ein Löwe, der in ein riesiges Gestein geschnitzt ist und 9 Meter lang ist.
Die Hauptstadt der Insel ist am Berghang angelegt und ist voll von engen Gassen, Kirchen und Schnee weißen Häusern umgeben.
In den Antiken Jahren war dort die antike Stadt Ioulida gebaut, von der noch immer Trümmer vorhanden sind. Der Haupttempel war dem Gott Apollon gewidmet und wurde auf der Hügelspitze angelegt. In der venezianischen Burg sind viele Wandmalereien, Säulen, Säulenursprünge und andere Gegenstände erhalten. Die Hauptstadt der Insel- Ioulida oder auch Ioulis hat nichts von ihrer Besonderheit aufgegeben.
Halbrund, wie ein Amphitheater konstruiert bietet die Stadt eine außergewöhnliche Aussicht auf die zweistöckigen Häuser und deren Ziegelsteindächer, die Backstein gepflasterten engen Gassen, die wunderhübschen Kirchen und deren geschnitzte Holztäfelungen, die diese verzieren.
Es handelt sich um einen hübschen Ort mit einem äußerst interessanten Archäologischen Museum. Die Bewohner nennen die Hauptstadt der Insel ``chora´´(Land). Dennoch ist die korrekte Bezeichnung Ioulis. Dieser Name wurde über die Jahre verwendet als die Insel ihre Blüte erreichte.
Am höchsten Punkt der Stadt, dort wo früher die antike Akropolis lag, befindet sich ein Ort der als Kastro (Burg) bekannt ist und von dem aus ein atemberaubender Ausblick auf die rund um liegenden Inseln und den Bogen Attikas möglich ist. In der Nähe befindet sich das bekannte Denkmal ``der Löwe Keas´´ (6. Jht v.Chr), bei dem es sich um ein in Stein geschnitztes Kunstwerk handelt. Die spektakulärste Sehenswürdigkeit Keas ist der hellenistische Turm in der Hagia- Marina- Kirche. Auf diesen folgt unweigerlich der Ort Kambos in der Gegend Pisses, wo es bezaubernde Strände zu genießen gibt. Die Straße führt von Ioulida aus zu den hübschen Landschaften Keas, wie z. B. Parameria, Ellinika, Kato Meria und Chavouna. Die Gegend ist idyllisch, voller Bäume, weißer Kirchen und ruhigen Bauernhöfen und überall herrscht der typische Architektonische Stil Keas vor.
Im Westen der Insel befindet sich der Hagios Nikolaos Bogen mit dem sichersten natürlichen Hafen des Mittelmeers, dem Korissia. Korissia oder auch Livadi ist der Hafen der Insel und liegt 5,5 km von Ioulida entfernt. Die Häuser dort sind um den Bogen herum in einem kleinen Tal angelegt. Korissia ist genau auf der antiken gleichnamigen Stadt gebaut worden. Bei Ausgrabungen wurde die berühmte Statue der Mykinäischen Periode, ``Kouros von Kea´´ entdeckt, die im Nationalen Archäologischen Museum Athens ausgestellt ist.
Auf dem Hügel des Hagios Savva können sich Besucher die Überreste der Mauern und die Trümmer der Altare ansehen, die der Gottheit Apollon, der Göttin Aphrodite und Poseidon gewidmet waren. Im Archäologischen Museum der Hauptstadt werden Funde aus der Kykladischen Zeit ausgestellt. Auf der Insel sind verstreut Kirchen, Windmühlen und Klöster vorhanden. Zu den Klöstern zählt auch dies der Panagia Kastriani, die gleichzeitig Beschützerin der Insel ist.
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