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KASTORIA]
Kastoria
KKastoria,
eine Kombination aus Stadt, Berge und See ist eine schöne und
faszinierende Stadt reich an Naturschätzen. Für die Biberzucht und
die Pelzverarbeitung wurde Kastoria in der ganzen Welt bekannt
geworden.
Auf dem Omonia Platz
machen die Besucher von Kastoria ihre erste Begegnung mit der
byzantinischen Kunst. Etwas weiter weg vom Platz, kann man die
Kirchen von Hl. Nikolaos Kasnitzi, Taxiarches und Panagia
Koumpelidiki besuchen. Von Omonia Platz aus gibt es Schilder, die
einen zum Agios Minas Platz führen. Dort kann man die Kirchen Agios
Stefanos und Agii Anargiri besichtigen.
"Ragoutsaria“, der
Karneval von Kastoria, (6-8 Januar) mit seinen „Boubounes“
( Feuerwerke in verschiedenen Stadtteilen, verbunden mit
traditionellen Tänzen) zählen zu den Festen, die die alten Sitten
und Gebräuche der Region wieder aufleben lassen. Andere
erwähnenswerten Feste sind „ Christopoulia“, ein Feiertag zum
Gedenken des kastorianischen Poeten und „die Woche der Emigranten
Kastorias“.
Das Mauerwerk von
Ioustinianous, das 535 n. Chr. in Kastoria gebaut wurde, ist noch
bis heute erhalten geblieben. Die 72 byzantinischen und
spätbyzantinischen Kirchen mit ihren einzigartigen Wandmalereien und
Agiographien von Ikonen versetzen uns zurück ins 9. bis 16.
Jahrhundert. Bewundernswerte Kirchen byzantinischer Kunst sind die,
der Panagia Mavriotissa, Panagia Koumpelidiki, des Hl. Spephan, der
Hl. Anagriri, der Hl. Taxiarches, etc.
Diejenigen Besucher,
die sich für die traditionelle Architektur und Charme der
restaurierten und renovierten Stadtvierteln interessieren und die
Geheimnisse der alten Herrenhäuser entdecken wollen, können von
Agios Minas Platz aus zum Doltso oder zum Apozari gehen. In Doltso
kann man die Herrenhäuser Natzi, Basara und Emmanouil besichtigen,
sowie das Herrenhaus von Neratzi Aivatzi, wo das Volkskundemuseum
sich befindet. In Apozari gibt es die Herrenhäuser von Tsiapapa und
Broumidi. Egal welchen Weg man geht, hat man die Möglichkeit, die
berühmten byzantinischen Kirchen zu bewundern.
Es gibt auch ein
anderer Weg, der zu den oben genannten traditionellen Siedlungen
führt, nämlich der, der Uferpromenade, südlich oder nördlich der
Stadt. So kann man die traditionellen Boote im Kastoria-See und die
weißen Schwäne bewundern.
Die Herrenhäuser sind Gebäude aus dem 17. und 18. Jahrhundert, deren
imposantes Erscheinungsbild und großartige Bauweise besondere
Aufmerksamkeit verdienen.
Sie wurden in einer
Zeit gebaut, in der Kastoria dank des florierenden
Kürschnerhandwerks und der damit verbundenen Pelzhandelsbeziehungen
eine wirtschaftliche Blütezeit erlebte. Das erste Stockwerk dieser
imposanten Gebäude ist aus Stein gebaut, mit verschiedenen eisernen
Elementen und das zweite Stockwerk aus Holz, mit vielen farbigen
Fenstern, die das Sonnenlicht durchdringen lassen. Sie zeigen uns
die Lebensart der Menschen während der türkischen Herrschaft, als
viele Händler damals im Ausland reich wurden. Das Innere der
Herrenhäuser ist im mazedonischen Stil gebaut mit byzantinischen
Elementen, Holzschnitzereien, kuppenförmige Holzdecken und farbigen
Glasfenstern. All das verleiht den Gebäuden eine sensationelle
Atmosphäre. Heutzutage ist diese traditionelle Gegend mit der
modernen Stadt von Kastoria verbunden und bietet dem Besucher ein
hochqualitativ historisches und touristisches Erlebnis.
Die Museen der Stadt
wecken gleichermaßen das Interesse der Stadtbesucher. In der
traditionellen Gegend von Doltso, das Herrenhaus von Neratzi Aivatzi
beherbergt das Volkskundemuseum der Stadt (täglich geöffnet). Dort
sind Gebrauchsgegenstände des täglichen Lebens, sowie
Kleidungsstücke, eine alte Pelzwerkstatt, verschiedene Gegenstände
für das Angeln aus Avgati und Keller für die Lagerung von
Lebensmitteln und Wein ausgestellt.
Doxatos beeindruck den Besucher mit dessen Lichtreflexen,
Holzschnitzereien, Schlafzimmern und Küchen.
Das Byzantinische
Museum beherbergt Exponate der byzantinischen Ära vom 12. bis zum
17. Jahrhundert. Es handelt sich hierbei meist um exzellent
erhaltene Ikonen. Der Einfluss der byzantinischen und
spätbyzantinischen Schulen ist bei diesen Ikonen deutlich erkennbar.
Das Museum besitzt eine der vollständigsten Sammlungen
byzantinischer Heiligenbilder, Ikonen und Kirchenkunst weltweit. Im
gleichen Raum sind auch verschiedene Ikonen ausgestellt, die sich
gerade in der Phase der Restauration befinden. Der Besucher hat
damit die Möglichkeit, die Fachleute vom Kulturministerium bei der
Arbeit zu beobachten. Das Museum ist täglich geöffnet.
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