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Kastellorizo

Kastellorizo ist der östlichste Punkt Griechenlands, 72 Seemeilen
von Rhodos und nur 1 Seemeile von den südlichen Küsten der Türkei
entfernt. Die Insel ist klein und felsig, doch zu Beginn des 20.
Jhds. war ihr Hafen nach Symi der zweitgrößte der Dodekanes und
hatte 15.000 Einwohner.
Die Hautstadt der Insel war damals sehr dicht bewohnt. Sie bestand
aus sieben Vierteln: Mouragio, Kaoulaki, Chorafia, Kavos, Myli,
Palamferia und Mandraki, dem Hafen.
Die zweistöckigen Häuser im Hafen sehen zum Meer hin. Die
vielfarbigen Fensterrahmen und die roten Ziegelsteine auf den
Dächern bilden einen Gegensatz zum blauen Meer.
Die einzige Ansiedlung der Insel befindet sich im Hafen mit
charmanten Häusern und malerischen Tavernen.
Sehenswert sind die Kirchen Agios Nikolaos aus dem 11. Jh. unterhalb
der Burg, Panagia ton Chorafion und Agios Merkurios.
Die Blaue Grotte (Fokiali) ist einer der schönsten Grotten des
Mittelmeerraumes. Man kann sie nur mit dem Boot besuchen und der
Eintritt zur Grotte ist nur dann möglich, wenn die Gewässer ruhig
und ohne Wellen sind.
Die bei Kastellorizo gelegene Insel Rho war bis vor wenigen Jahren
bewohnt. Despina Achladioti, die man die Frau von Rho nannte, hisste
jeden Morgen stolz die griechische Fahne bis zu ihrem 92. Lebensjahr,
im Jahre 1982, wo sie starb.
Kastellorizo erreicht man von Rhodos mit dem Fährschiff oder dem
Flugzeug.
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