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Kalamata
Die Burg Methonis befindet sich an der südlichsten Spitze der Westküste des Peloponnes. Diese Gegend wurde im 7. Jht v.Chr. und in der Zeit zwischen 395 und 1204 n.Chr. ummauert und als byzantinische Festung benutzt. In dieser Gegend regierten für kurze Zeit die Franken. 1206 wurde sie von den Venezianern übernommen, die der Burg noch mehr Einfluss verliehen, indem sie diese in die vorchristlichen Verteidigungsfestungen eingliederten. 1500 wurde Methoni von den Türken erobert, verfiel zwischen 1685 und 1715 wieder an die Venezianer. Danach wurde sie zum zweiten Mal von Türken besetzt. Diese regierten Methoni bis 1829, als der französische Offizier Maison die Stadt zusammen mit anderen Städten des Peloponnes befreite. 
Im September 1986 erlebte Kalamata ein zerstörerisches Erdbeben. Das Museum und die meisten ausgestellten Objekte wurden ernsthaft beschädigt.
Archäologen und andere Angestellte der 7.Archäologiesteuer versuchten mit all ihrer Handwerkskunst die Objekte zu verpacken und ins Museum in Olympia zu bringen.
Die Restauration und Reparatur des Gebäudes dauerte fünf Jahre (1988-1992). 1995 wurde das Erdgeschoss eröffnet. Drei Jahre später wurden die Kunstwerke im zweiten Stockwerk für die Zuschauer frei gegeben. Die neue Ausstellung wurde im Jahre 2000 eröffnet und hatte das Ziel es dem Zuschauer möglich zu machen die ausgestellten Objekte durch verständliche thematische Einheiten und vertiefende Informationen über die Bedeutung und Anwendung der ausgestellten Gegenstände, zu betrachten. Unter Gebrauch einer großen Auswahl an optischen Mitteln (Landkarten, Fotos, Schildern, Nachstellungen) können die Besucher die verschiedenen Seiten der Kultur besser verstehen, die hier seit Jahrhunderten blühte.
Die Burg des 13. Jht steht prachtvoll über der Stadt Kalamata. An der Nordseite befindet sich eine kleine byzantinische Kirche, die der Panagia Kalamata gewidmet ist, von der die Stadt aller Wahrscheinlichkeit nach ihren Namen bekam.
Die wichtigsten Kirchen der Stadt sind die Kirche Der Drei Apostel, in der die Prokriten während der Revolution von 1821 ihren Eid abgelegt hatten und die mitropolitische Kirche der Ypapanti .Die Nonnenkirche, die im 18. Jht gebaut wurde, ist für die Seidenstoffe bekannt, die die Nonnen dort spinnen.
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