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Kalamata
Die vielgesungene Stadt Kalamata ist die Hauptstadt und der Haupthafen der Region Messinia. Sie ist der Ursprungsort des Kalamatianotanzes und des Seidentuches, ebenso der saftigen Oliven, der honigsüßen Pfeigen und der Sesamriegel.
Kalamata besitzt ein Archäologisches und ein Laographisches Museum, eine Bildgalerie und eine Bibliothek, in der 60.000 Bücher vorhanden sind.
Um die Burg herum gibt es ein Tal voll von Olivenbäumen und Weinfeldern. Das Meer weitet sich vor dem Auge des Besuchers in allen denkbaren Blauniancen aus. Man sagt sogar, dass die Aussicht auf den Sonnenuntergang von der Burg aus zu den schönsten auf der Welt gehört.
Alles hier ist von der Geschichte gezeichnet und wird durch ein einmaliges Licht beleuchtet. Wo immer auch der Besucher hin schaut, wird er antike Ausgrabungen entdecken, byzantinische und fränkische Denkmäler. Der Ort Peristera liegt etwas außerhalb des Ortes Raches (5 km von Kyparissia entfernt). Dort wurden einst drei antike Gräber entdeckt. 
Filiatra ist nicht weit von hier entfernt. Die gesamte Gegend ist von Kirchen angefüllt. Ein Zauberteppich von Olivenbäumen und Weinstöcken streckt sich bis zum Meer, der Stadt Marathozpoli und der antiken mykinäischen Akropolis, die in der Ferne zu erkennen ist, aus.
Das Dorf Trifilias wurde auf der Spitze eines Hügels gebaut. In diesem Dorf wurden die traditionellen Steinhäuser und engen Gassen erhalten. In derselben Gegend befindet sich ebenfalls eines der bedeutendsten Denkmäler der mykinäischen Zeit, der Nestorpalast. Er steht auf dem Epano Egliano und wurde im 13. Jht v.Chr. gebaut und später durch einen großen Brand zerstört. Nestor hatte am Troischen Krieg teilgenommen und seine Stadt war damals die zweitgrößte der mykinäischen Welt. Die Überreste des Nestorpalastes werden im hiesigen Museum ausgestellt. Im Inneren des Palastes entdeckten Archäologen tausende von Tongefäßen, ein Bad mit Terakottabadewanne, sowie 1.250 Tonschilder mit Aufschriften in der grammischen Schrift B°, die später entschlüsselt werden konnten.
Pylos ist eine hübsche, kleine Stadt, die auf zwei Hügeln, am Ufer einer der schönsten Ausbuchtungen Griechenlands, dem Navarinou, gebaut ist.
Schneeweiße zweistöckige Häuserchen mit Blumengärten und engen Gassen voll von Bögen, die einem das Gefühl vermitteln, man befinde sich auf irgendeiner Insel. Der Platz im Zentrum wird nicht nur von zahlreichen Konditoreien angefüllt, sondern auch von riesigen, ewig lebendigen Platanenbäumen, die den Passanten ihren Schatten spenden.
Auf der Westseite der Stadt befindet sich Niokastro, in Werk der Türken(1573). Die Burg gehört zu den best erhaltenen und schönsten Griechenlands. Außerhalb von Pylos existiert noch eine Burg, die Palaiokastro oder Palionavarino genannt wird. Diese wurde 1278 von den Franken auf antiken Trümmerhaufen errichtet.
Der Hügel Voidokoilias breitet sich von der Basis dieser alten Burg aus. Es handelt sich um ein ruhiges und verzauberndes Versteck, dessen Boden von einer dicken Sandschicht bedeckt wird. Am südlichsten Ende der Westküste des Peloponnes befindet sich Methoni. In der Stadt gibt es einige riesige Venezianische Brunnen, deren Marmorvorsprünge von den vielen Jahren, in denen dicke Stricke an ihnen gerieben wurden, abgenutzt sind.
Homer berichtet, dass Methoni reich an Wein war und der Tradition zufolge kommt der Name der Stadt von den Onen (Eseln), die den Wein transportierten und von dem schweren Aroma betrunken wurden. Während der Frankokratie bauten die Venzianer hier die Burg, die bis heute als größte und best erhaltendste venezianische Burg gilt. An der einzigen Stelle, die mit dem Festland verbunden ist, wurde ein Graben ausgehoben, so dass jeder, der diesen überqueren will um in die Burg zu gelangen, eine steinerne Brücke überqueren muss.
Am Südende der Burg gibt es eine kleine Insel, die Burtzi heißt und die die Türken mit einem Turm ummauerten, der viele Dächer und Schusslöcher hatte. 
Trotz all dem gibt es in Messinia noch viele Sehenswürdigkeiten. Foinikounda ist ein hübsches Fischerdorf an der Hinterseite der Bucht.
Fischerboote liegen in der Nähe des Sandstrandes während die Tavernen die tägliche Fischausbeute an den Tischen am Meeresrand servieren.
Die Straße mit ihren vielen Kurven gleicht einer riesigen Schlange, die die grünen Weiden durchquert und in Koroni endet. Die mittelalterliche Atmosphäre dieser Gegend zeichnet sich auf den alten Gebäuden, den Kirchen und der Burg ab.
Die Stadt Petalidi liegt direkt an einer kleinen Bucht. Die Sandstrände aber auch die Küste mit ihren Heilpflanzen um die Bucht herum sind seicht und windgeschützt. Um sie herum wachsen außerdem zahlreiche Bananenbäume.
Viele Jahre lang war das Archäologische Amt damit beschäftigt, verschiedene Gebäude der Burg Koronis erneut aufzubauen.
Jeden Sommer organisiert das Theater Kalamatas im Amphietheater der Burg verschiedene Kulturereignisse sowie Konzerte und Theateraufführungen. Am Abend wird besonders der Hafen von Leben gefüllt. Denn um ihn herum gibt es Restaurants, Fischtavernen und Grills, die hiesige Getränke und Speisen, wie frischen Fisch, Grillfleisch, Würste, Käse, Oliven, Retsina und Raki servieren.
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